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Vier Wege, ein Vorgesetzter zu sein, mit dem Ihre Mitarbeiter gerne arbeiten

Posted 23. September 2015 in News

Vermutlich kennt jeder Geschichten über unangenehme Vorgesetzte, die ihren Mitarbeitern das Leben schwer machen. Viele Unternehmer entscheiden sich für die Selbstständigkeit, weil sie die negative Erfahrung, unter einem Chef ohne Führungspersönlichkeit zu arbeiten, schon gemacht haben.

Die Zufriedenheit der Mitarbeiter kann die Endresultate einer Firma entscheidend beeinflussen. Sowohl Geld als auch Zeit gehen mit der Mühe verloren, die es bedarf, um neue Mitarbeiter einzustellen. Häufiger Wechsel kann die Gewinnquote also negativ beeinträchtigen.

Als Geschäftsführer bedeutet das für Sie, dass Sie davon profitieren, ein bestmöglicher Vorgesetzter für Ihre Mitarbeiter zu sein. Ein wenig Mühe lohnt sich, um die Gesamtleistung Ihres Unternehmens zu verbessern.

Im Folgenden finden Sie vier Tipps, die Ihnen helfen, Ihren Mitarbeitern ein geschätzter Chef zu sein.

1. Geben Sie anderen mehr Entscheidungsfreiheit.

Viele Vorgesetzte wollen jeden Bereich und jeden Schritt ihrer Mitarbeiter kontrollieren. Doch dieses Verhalten führt häufig zu Konflikten. Wer sich ständig einmischt und keinerlei Kontrolle aus der Hand gibt, erfreut sich bei seinem Team meist keiner hohen Beliebtheit.

Effektiv arbeitende Vorgesetzte geben Verantwortung ab. Sie verteilen Aufgaben und wissen, wann sie jemandem die Führung überlassen können. Statt alles zu kontrollieren, überlassen sie anderen einen Teil der Entscheidungen. Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter dazu, sich weiterzubilden und schenken Sie ihnen Ihr Vertrauen. Fortbildungen beispielsweise helfen, bestehendes Wissen auszudehnen und bewirken, dass Ihr Team professioneller und kompetenter arbeitet.

2. Seien Sie positiv und enthusiastisch.

Die besten Vorgesetzten strahlen Begeisterung für ihr Unternehmen aus und zeigen sich überzeugt von seinem Erfolg.

Bewahren Sie sich aus diesem Grund eine positive Einstellung. Desinteresse am Job und schlechte Laune strahlen sich auf Ihr Team aus, weshalb Sie sich bemühen sollten, Ihre positive Einstellung auf andere zu übertragen.

Jeder hat von Zeit zu Zeit schlechte Tage, aber Sie sollten dennoch versuchen, Ihr Bestes zu geben, um Ihren Mitarbeitern respektvoll und dankbar gegenüberzutreten. Drücken Sie Ihre Wertschätzung aus und loben Sie Erfolge. Sie werden erstaunt sein, wie einfach ein Lächeln oder Kompliment die Stimmung am Arbeitsplatz verändern können.

3. Geben Sie Informationen preis und zeigen Sie Interesse.

Ein Chef, der niemals Informationen über die Firma preisgibt, verliert schnell an Vertrauen und Respekt. Seien Sie daher so offen wie möglich. Ehrlichkeit wird immer geschätzt und gibt Ihrem Team ein gutes Gefühl.

Stellen Sie Ihren Mitarbeitern regelmässig Fragen zu ihren Aufgaben. Finden Sie heraus, welchen Herausforderungen sie sich täglich gegenübergestellt sehen. Bitten Sie um Feedback in den Prozessen und Vorgängen Ihres Unternehmens. Erlauben Sie jedem, Ideen zur Verbesserung des Arbeitsplatzes kundzutun.

Geben Sie immer genauso viel – wenn möglich sogar mehr – positives Feedback, wenn es um die Bewertung Ihrer Mitarbeiter geht. Loben Sie sie für das, was sie gut machen und geben Sie ihnen Tipps, wie sie noch produktiver werden können. Konstruktive Kritik hilft Mitarbeitern, sich zu verbessern, solange sie effektiv und diplomatisch vermittelt wird.

4. Bauen Sie durch Beziehungen Vertrauen auf.

Viele Vorgesetzte sind nicht bereit, ihre Mitarbeiter kennenzulernen. Sie sehen sie mehr als Ressourcen denn als Kollegen. Die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz steigt jedoch, wenn Sie Ihrem Team weder Respekt noch Interesse entgegenbringen.

Freundschaften zu Ihren Mitarbeitern sind nicht notwendig, aber bemühen Sie sich um ein harmonisches Verhältnis. Mitarbeiter, die ihrem Chef vertrauen, bemühen sich meist mehr, ihre Job möglichst gut zu erledigen. Nehmen Sie sich die Zeit, Ihre Mitarbeiter wo es geht zu unterstützen und ihre Stärken und Schwächen zu kennen, damit sie sich Strategien ausdenken können, um den Anforderungen gerecht zu werden.